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Allgemeines

Das Honorar des Rechtsanwalts richtet sich nach dem Rechtsanwaltvergütungsgesetz (RVG).
Das Honorar des Notars richtet sich bis August 2013 nach der Kostenordnung (KostO) und ab August 2013 nach der Gerichts- und Notarkostenordnung (GNotKG).
Dort ist geregelt, was und in welcher Höhe der Rechtsanwalt bzw. der Notar berechnen darf.

Rechtsschutzversicherung

Bei Vorliegen einer Rechtsschutzversicherung ist, sofern der Rechtsbereich, um den es geht, im Rechtsschutzvertrag abgedeckt wurde, eine Übernahme der anfallenden Gebühren möglich. Sollten Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, setzen wir uns alsbald mit dieser in Verbindung und klären die Kostenübernahme für Sie ab.

Gerichtliche Vertretung/Prozesskostenhilfe

Bei der gerichtlichen Vertretung kommt es für die Berechnung der Gebühren auf den jeweiligen Sachverhalt und vor allem den Streitwert an. Spätestens im Rahmen des Beratungsgesprächs werden Sie über die in Ihrer Rechtsangelegenheit zu erwartenden Kosten im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung informiert. Im Bedarfsfall bietet auch der Staat finanzielle Unterstützung für die gerichtliche Vertretung in Form von Prozesskostenhilfe an. Ob diese bewilligt wird, hängt in der Hauptsache von den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Antragstellers ab. Die entsprechenden Formulare stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Für die Kosten der außergerichtlichen Vertretung besteht überdies die Möglichkeit, Beratungshilfe zu beantragen. Wenden sie sich deswegen bitte vor der Terminvereinbarung direkt an das für Sie zuständige Amtsgericht.

Außergerichtliche Vertretung

Wenn der Rechtsanwalt über die Erstberatung hinaus tätig wird, entfällt die Erstberatungsgebühr und die Kosten richten sich nach dem Streit-, bzw. Gegenstandswert. Sofern schon Gebühren berechnet wurden, werden diese auf die darauf folgenden Gebühren angerechnet. Bei der außergerichtlichen Vertretung schreibt der Rechtsanwalt z.B. die Gegenseite an oder verhandelt mit ihr.

Erstberatung in anwaltlichen Tätigkeiten

Eine einmalige Beratung ohne darauf folgende Tätigkeit des Rechtsanwalts ist eine Erstberatung. Gegenüber Verbrauchern, d.h. privaten Mandanten, kann der Rechtsanwalt für die Erstberatung eine Gebühr bis höchstens 190,- € jeweils zzgl. der gesetzlichen MwSt. berechnen. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach dem Streitwert und dem Gegenstand der Beratung.

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